Sonntag, 5. Juni 2016

DAX Wochenend-Analyse für die kommende Handelswoche (KW 23)



Wochenend-Ausblick für den DAX - KW 23
Ausführliche Elliott-Wellen Analyse des DAX für die kommende Handelswoche
- The blind leading the blind -

 Großwetterlage


Aktuelle DAX Intraday-Zählung




Ausgangslage: 
Der DAX befindet sich seit April 2015 in einer korrigierenden Welle IV. Diese bildet sich äußerst komplex fünfwellig aus. Da die Korrektur sowohl preislich als auch zeitlich bereits weit gelaufen ist, steht eine letzte Abwärtswelle aus um die Welle IV zu beenden und um die finale aufwärtsgerichtete Welle V einzuleiten.

Hauptszenario 1 (Welle 4 der Welle IV)

Seit dem Tief bei 8700 korrigiert der DAX aufwärts. In dieser komplexen Korrektur einer übergeordneten Welle B (der Welle IV) befindet sich der Markt zur Zeit in einer Flat-Korrektur. Hier wurden in den letzten Wochen die Welle a und die Welle b jeweils dreiwellig ausgebildet. In der Konsequenz befindet sich der DAX in einem finalen Aufwärtsimpuls, welcher den Index mind. über das Hoch bei 10500 bringen dürfte. Mögliche, idealtypische Kursziele dieses Szenarios liegen bei 10785, 11000 und 11400. 

Tradingrichtung dieser Alternative ist Long.

Hauptszenario 2 (Welle 4 der Welle IV)

Seit dem Tief bei 8700 korrigiert der DAX aufwärts. In dieser komplexen Korrektur einer übergeordneten Welle B (der Welle IV) befindet sich der Markt zur Zeit in einer Flat-Korrektur. Diese ist in der Ausbildung der Welle b. Innerhalb der Welle b ist das ZigZag mit dem Aufwärtsimpuls in der letzten Woche mit Ziel bei 10300 abgeschlossen und die abwärtsgerichtete Welle [c] schließt sich an, welche die Welle b beendet. Das Kursziel läge bei 9785. 
Tradingrichtung dieser Alternative ist Short.
 
Hauptszenario 3 (Welle 4 der Welle IV)
 
Mit dem Tief bei 8700 korrigierte der DAX aufwärts. Diese aufwärtskorrektur als Welle B ist mit dem Hoch bei 10450 abgeschlossen. Seit dem befindet sich der Index in der finalen Welle C down, welche die Welle IV im Rahmen eines finalen Abwärtsimpulses abschließt.  
Tradingrichtung dieser Alternative ist Short.


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Fazit
Der DAX muss sich für die kommende Handelswoche entscheiden ob er die Korrektur weiter fortsetzt oder aber Szenario 1 mit einer aufwärtsgerichteten, impulsiven Welle 3 bestätigt. Die internen Muster des Abverkaufes von 10270 lassen darauf deuten, dass dieser Impuls noch nicht beendet ist. Demnach sind zu Beginn der Woche tiefere Indexstände zumindest kurzfristig höchstwahrscheinlich. Ein Antesten der Marke bei 10000 Punkten - zugleich 61,80 % Retracement der Aufwärtsstrecke - erscheint hier als verlockender Zielbereich auch für neue Longeinstiege. Obgleich zwei von drei möglichen Szenarien Short-Varianten sind, hat der Markt favorisiert weiterhin Potential nach oben, was durch Überschreiten der Marke bei 10370 bestätigt würde. Insbesondere bei Ausprägung der finalen Welle 5 in den amerikanischen Märkten scheinen die Kursziele für den DAX bei mind. 10500 und darüber hinaus 11000 bzw. 11400 nicht allzu unrealistisch. Dieses Long-Szenario scheint Rückenwind dadurch zu bekommen, dass eine potentielle 0-b Linie bei 10240 nach oben hin durchstoßen wurde. Das der DAX nun wieder unter diese 0-b Linie gefallen ist, egalisiert diese Aussage nicht und ist im Gegenteil vollkommen unschädlich - ja sogar normal.
Auf der gegenüberliegenden Seite ist der DAX jedoch einem massiven Korrekturdruck ausgesetzt, welcher sich in einer finalen abwärtsgerichteten Welle entladen muss. Es ist lediglich eine Frage der Zeit bis dies geschieht. Eine erste Bestätigung für weiter fallende Kurse gibt es mit Erreichen der Marke bei 9785.


Für die kommende Handelswoche gilt daher:
  • Der Markt korrigierte wie in der letzten Analyse angesprochen vorbildlich. Mit Unterschreiten der Marke bei 10090 sind weiter fallende Kurse höchstwahrscheinlich. Ein vorstellbares (psychologisches) Ziel stellt die 10000 Punkte-Marke dar und darf für potentielle Longeindeckungen genutzt werden. Steigt der Markt über 10270 sind weiter steigende Kurse zu erwarten
  • Fällt der Markt unter die Marke bei 9785 so drohen dem DAX weiter fallende Kurse. Bestätigung dieses Szenarios bei Ausbildung klarer impulsiver Abwärtswellen. Zwar zeigt der Markt zur Zeit abwärtsgerichtete Impulswellen, jedoch treten diese bislang in Form eines ZigZags auf. Hierfür sind diese essentiell und nicht schädlich, solange die Marken gehalten werden. Mit markantem (auf Stundenbasis) Überschreiten des 61,80 % Retracements bei 10000 steigt die Wahrscheinlichkeit fallender Kurse.
  
Disclaimer:  
Die oben aufgeführte Analyse stellt in keinster Weise eine Empfehlung zur Interaktion an den weltweiten Finanzmärkten dar. Es gelten die Nutzungshinweise, welche auf dieser Webseite eingesehen werden können. 
Alle Analysen werden im Rahmen unseres Hobbys erstellt und sind somit keine Empfehlung oder Handlungsanweisung. Die eingezeichneten, projizierten Kursverläufe  sind nach bestem Wissen und bisheriger Praxiserfahrung eingezeichnet. Der tatsächliche Marktverlauf kann von diesem jedoch abweichen.

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